Service Hotline 0800 - 20 60 30
Kauf auf Rechnung gebührenfrei
Kostenlose Rücksendung
Willkommen!Hier anmelden
0

Mein Merkzettel

Mein Geschenktisch

Ein Kundenkonto hat
viele Vorteile
Jetzt anmelden

Geschenke für die Kleinen
Wie teuer darfs denn sein?
bis 20€
20€ - 40€
> 40€
Egal
Wonach suchst du?

Geschenk-Gutscheine
Finden Sie die Filiale in Ihrer Nähe

Alle Filialen anzeigen

Top-Services in Ihrer Filiale

  • freundliche und fachkundige Beratung
  • über 10.000 Artikel stets vorrätig
  • kostenloser Leihservice für Kinderwagen und Autositze für unsere Kunden
Hier sind Sie:  Home > babywalz Beratung > Ratgeber Baby & Gesundheit > Stillen




Babys Ernährung

Stillen

Zum Glück aller Babys erhalten junge Muttis heute in allen Kliniken eine gute Stillanleitung. Ergänzend hierzu möchten wir Ihnen einige Tipps und Informationen geben, die die Stillzeit für Sie und Ihr Baby noch schöner machen. Wenn Sie Ihr Baby stillen möchten, sollten Sie sich bereits vor der Geburt anhand eines guten Stillbuches vorbereiten.


Vom ersten Augenblick an

Das Baby wird geboren, der große Augenblick ist da! Das kleine, hilflose Baby sperrt seinen Mund auf und sucht seine Mama! Genauer natürlich ihre Brust. Damit das Stillen gleich von Anfang an problemlos klappt, hat die Natur etwas nachgeholfen: Das Baby wird mit einem starken Such- und Saugreflex geboren. Und die Mutter kann von der ersten Minute an mit einer besonderen Köstlichkeit aufwarten: mit der Vormilch. Diese goldgelbe Milch hat es in sich. Sie heißt Kolostrum und besteht hauptsächlich aus Wasser, Eiweiß, Mineralstoffen und wertvollen Antikörpern, die Ihr Kind vor einer ganzen Reihe von Krankheiten schützen kann. Dieses Kolostrum wird nur in den ersten 72 Stunden nach der Geburt gebildet und reicht bis zum Einschuss der richtigen Milch vollkommen aus - dafür hat die Natur gesorgt. Das alles fördert das Wohl des Babys, doch wussten Sie, dass das Stillen auch für die Rückbildung der Gebärmutter wichtig ist? Der Zusammenhang ist folgender: Saugt das Baby an der Mutterbrust, wird im Gehirn ein Hormon, das sog. Oxitocin freigesetzt. Dieses führt zum Zusammenziehen der „glatten” Muskulatur, die sich u. a. um die Milchgänge herum befindet und aus der die Gebärmutter besteht. D. h., mit jedem Stillen wird die Rückbildung der Gebärmutter gefördert.

Etwa am dritten Tag nach der Geburt ist mit dem Milcheinschuss zu rechnen. Gerade am Anfang ist die Brust oft prall, fühlt sich heiß an und ist überaus empfindlich. Jetzt helfen kühlende Quarkumschläge, die in wenigen Minuten die ersehnte Erleichterung bringen! Ansonsten gilt: Angebot und Nachfrage müssen sich zwischen Mutter und Kind erst einspielen. Hilfreich ist dabei, das Kind nach Bedarf zu stillen.


Angebot und Nachfrage

Überflüssige Milch sollte nicht abgepumpt werden, denn jedes Pumpen und Saugen sorgt für neue Milchproduktion. Viel sinnvoller ist es, die eigene Trinkmenge zu reduzieren. Angebot und Nachfrage - dieses Gleichgewicht der Kräfte erklärt, wie eine Frau sogar genug Milch für zwei Babys haben kann. Anfangs sollten Sie Ihr Kind an beiden Seiten anlegen - eine Brust leer trinken, die andere wenigstens „antrinken” lassen. Beim nächsten Mal umgekehrt. Heften Sie sich ein farbiges Band rechts oder links an Ihren Still-BH - so wissen Sie immer, welche Seite „dran” ist.

Bei aller Sorge ums Kind, dürfen gerade stillende Mütter ihre eigene Versorgung nicht vergessen. Für Sie gilt: trinken, trinken und nochmals trinken. Ihr Körper braucht jetzt viel Flüssigkeit, aber auch wertvolle - und sehr gehaltvolle - Nahrung. Immerhin ist der tägliche Energiebedarf um ca. 650 kcal gegenüber dem Normalbedarf erhöht. Behalten Sie einfach Ihre gesunde Ernährung von der Schwangerschaft bei - und genehmigen Sie sich ab und zu einen besonders leckeren Happen. Das baut auf!


Wann abstillen?

Wann ist es Zeit, die Stillbeziehung zu beenden? Stillen versorgt die Babys in den ersten vier Monaten mit einer gewissen Immunität, mit einem Schutz vor ansteckenden Krankheiten.Es gibt Stillexperten, die befürworten das Stillen maximal bis zur Vollendung des sechsten Monats. Andere sehen die Vorteile des Stillens auch noch danach, insbesondere dann, wenn Ihr Baby zu Allergien neigt. Und wir raten Ihnen: Stillen Sie Ihr Baby, solange Sie das möchten und solange Ihr Kind das Stillen akzeptiert. Achten Sie nur darauf, dass Sie dabei kein Gewicht verlieren, da die Schadstoffe, die in den Fettdepots eingelagert waren, über die Muttermilch zum Kind gelangen. Manche Kinder stillen sich von selbst ab, wenn sie „genug” haben. Andere sind erst jenseits des ersten Lebensjahres dazu bereit. Es gibt einfach keine festen Richtlinien. Sie und Ihr Kind müssen ganz individuell nach Ihren Bedürfnissen entscheiden.

Und wie stillen Sie ab? Bei den meisten Kindern geht das ganz problemlos. Nach und nach wird eine Brustmahlzeit durch einen Brei oder eine Obst- oder Gemüsemahlzeit ersetzt. Die Milchproduktion geht automatisch zurück und immer wenn das Baby trinken möchte, ist noch genügend Milch da. Babys, die das Fläschchen ganz ablehnen, trinken vielleicht Tee aus der Tasse oder aus der Lerntasse.

Bei allen Fragen rund ums Stillen hilft Ihre örtliche Stillgruppe weiter. Dort können Sie sich nicht nur Beratung für Problemfälle holen, sondern auch neue Kontakte zu Müttern gewinnen. Auf Gruppentreffen werden nicht nur Fragen zum Stillen, sondern auch andere wichtige Themen „rund ums Kind” erörtert, z. B. zu Partnerschaft, Eifersucht von Geschwisterkindern, Erleichterungen im Haushalt etc. Die Adresse Ihrer örtlichen Stillgruppe erfahren Sie bei Ihrer Hebamme oder durch einen Aushang im Krankenhaus.

Klappt es mit dem Stillen nicht so gut, dürfen Sie nicht an Ihren „Mutterqualitäten” zweifeln. Es gibt ein breit gefächertes Angebot an industriell gefertigter Babynahrung. Wenn es Probleme bei der Ernährung des Babys (z. B. durch Allergien) gibt, so helfen Ernährungsberaterinnen oder auch der Kinderarzt weiter.


Schlafen gestillte Babys schlechter durch?

Allgemein gilt, dass Muttermilch schneller abgebaut wird als Fertignahrung. Andererseits bestätigen erfahrene Mütter, dass gestillte Kinder bestens gesättigt durchschlafen, aber andere Babys, die Fläschchen mit Fertignahrung bekommen, jede Nacht mehrmals „kommen”. Also - eine feste Regel gibt es auch in diesem Fall nicht. Ein kleiner Tipp für Still-Mamis: Achten Sie doch mal darauf, ob Ihr Baby gegen Abend öfter quengelt. Es könnte durchaus sein, dass es jetzt in kürzeren Abständen trinken will, um dann gut gesättigt eine lange Nachtruhe einzulegen. Und Mütter, die Ihrem Baby das Fläschchen geben? Sie könnten hin und wieder den Vater bitten, das nächtliche Füttern zu übernehmen und dann einfach mal wieder richtig durchschlafen.


Tauchen Probleme beim Stillen auf - eine drohende Brustentzündung, eine Infektion etc. - wenden Sie sich an die örtliche Stillgruppe. Auch wenn Sie kein „Vereinsmeier” sind und eine Gruppenzugehörigkeit nicht wünschen, bekommen Sie hier Rat, der auf guter und vielfacher Erfahrung beruht. Frauen, die zu Hause oder ambulant entbunden haben, können auch immer wieder auf die große Erfahrung ihrer Hebammen vertrauen. Oft genügt schon ein telefonischer Tipp, und die Milch fließt wieder!

Wichtige Stillutensilien wie Brusthütchen, Stilleinlagen aus Wolle/Seide etc. können helfen, Stillproblemen beizukommen. Damit's erst gar nicht zu Problemen kommt - z.B. zu einem verspannten Nacken - ist ein Stillkissen sehr empfehlenswert.


Sicher Einkaufen
Kundenbewertungen von baby-walz.at

Kontakt

Filialen

Die Filialen in Ihrer Nähe



Wir empfehlen

Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt., zzgl. 1,95 € Versandkosten.

* Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.

** inkl. gesetzlicher MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten